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22.03.2011

ERP und Telematik – (Wie) Geht das?

Moderne Ortungssysteme erobern die Straße

Aachen, 22.03.2011 – Lassen sich Telematik-Ortungssysteme mit der hauseigenen ERP verbinden? Natürlich, sogar modular aufgebaut und angepasst an die Kundenwünsche. Gerade Unternehmen, die einen Fuhrpark betreiben (z.B. Produktionsfirmen, Speditionen, Handwerker, Paketzusteller, Taxi-Zentralen u. a.) können von dieser Kombination profitieren. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass Menüführung und Funktionsweise des Telematik-Systems an die Anwender-Anforderungen angepasst werden können.

 „Gleiches gilt natürlich auch dann, wenn unser ERP-System eingesetzt wird“, erklärt Hans-Dieter Scheibe, Geschäftsführer von HDS Software und Mitglied im Kompetenzkreis IT. „Aber selbstverständlich kann auch das vorhandene ERP mit kleinen Anpassungen eingesetzt werden. Last but not least ist auch ein komplett eigenständiger Einsatz des Telematik-Systems möglich.“

Das Telematik-System besteht aus einem für den professionellen Einsatz geeignetem Fahrzeug-Gerät mit Touchscreen inkl. Antenne für die Satellitenortung und die Datenübertragung. Integriert sind nicht nur die komplette Auftragsabwicklung nebst umfangreichen Statistiken, sondern auch eine Fahrzeug-Navigation (auch LKW-Navigation) sowie eine komfortable Bluetooth-Freisprecheinrichtung für ein vorhandenes Handy. Die Aufträge und/oder Standortverfolgung können mittels web-basierter Anwendung abgewickelt werden. Hier können Fahrzeuge einzeln und in Gruppen verwaltet werden. In beide Richtungen lassen sich auch Nachrichten übertragen. Bei einem Auftragseingang im Fahrzeug werden die notwendigen Informationen dem Fahrer angezeigt und lassen sich auch nachträglich wieder aufrufen. Somit entfallen Übermittlungs- bzw. Verständigungsfehler und jeder Auftrag erhält automatisch einen Status. Wird ein neuer Auftrag vom Fahrer nicht innerhalb einer bestimmten Frist bestätigt, wird dem Disponenten eine entsprechende Warnmeldung angezeigt. Der Fahrer kann bzw. muss seinen Status („laden“, „fertig“) dem Disponent mitteilen.Umfragen haben ergeben, dass mit einem solchen System mehr als 90% der Telefonate zwischen Disponent und Fahrer hinfällig sind und somit in absehbarer Frist ein ROI zu verzeichnen ist.

Telematik: Automatisierung der Prozesse

Selbstverständlich lassen sich die übermittelten Adressen vom Fahrer per „Knopfdruck“ ohne manuelle Eingaben automatisch in die Navigation übernehmen. Umfangreiche Auswertungen geben u. a. Auskunft über gefahrene Kilometer, Standzeiten, Spritverbrauch und Arbeitsstunden der Fahrer.

Über zusätzliche Sensoren/Funktionen können Tankdaten direkt über das Gerät erfasst werden, Übertragung von Ladegewichten (neue LKWs haben diese Sensoren bereits eingebaut) und/oder Kippvorgängen. Weiterhin können Alarmmeldungen gesendet werden, wenn bestimmte Entfernungen und/oder Landesgrenzen überschritten werden. Diese werden direkt dem Leitstand mitgeteilt.

Moderne Telematiksysteme eignen sich für viele verschiedene Branchen, egal ob Konzern oder KMU. Besonders mittelständische Unternehmen profitieren dabei von den geringen Investitionskosten und hohen Effizienzsteigerungen. Lösungen für den Mittelstand zu finden, ist ein besonderes Anliegen des Kompetenzkreis IT aus dem Raum Aachen: „Nicht nur Großkonzerne, auch KMU sollen von modernster Technik und Innovationen profitieren können“, so Horst Benecke, Kreisgeschäftsführer des BVMW Kompetenzkreis IT.


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